Oplayo Adwords Agentur

Was kommt nach der Arbeit? Tipps zum Vorruhestand und Renteneintritt

0

Das Leben endlich genießen, mehr Zeit haben für Familie oder Hobbys, der Wunsch keimt in vielen Menschen, wenn das Thema Rente in den Vordergrund rückt. Was den Vorruhestand angeht, kann man sich nicht früh genug darüber Gedanken machen. Der folgende Ratgeber gibt Antworten auf die Fragen, was Vorruhestand eigentlich bedeutet, ab wann es möglich ist, in den Vorruhestand zu gehen kann, welche Formen der Altersrente gibt es, wo wird der Antrag gestellt, was gilt es, im Vorfeld zu beachten etc.

Ab wann besteht der Rentenanspruch?

Normalerweise besteht der Rentenanspruch für Menschen ab dem 65. Lebensjahr nach mindestens 45 Arbeitsjahren und eine Beitragszahlung in die Rentenkasse. Die Höhe der Rente hängt insbesondere davon ab, wie lange und in welcher Höhe die Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt wurden. Doch immer wieder sorgt das Rententhema für große Diskussionen.

Derzeit ist das Rentenalter für Personen, die ab dem Jahr 1964 geboren wurden, auf 67 festgelegt. Bei einem früheren Eintreten in den Vorruhestand muss mit Abzügen gerechnet werden. Das heißt, dass vom eigentlichen Rentenbezug, der ab dem 65. bzw. 67. Lebensjahr gelten würde pro Monat 0,3 Prozent (Stand Januar 2013) abgezogen werden und dies für den gesamten Ruhestand dauerhaft. Pro Jahr bedeutet dies also einen Abzug von 3,6 Prozent.

Altersteilzeit – eine Option, die schützen soll

Bei so manchem Arbeitnehmer könnte der Rentenabzug im Vorruhestand zu einem Verlust der Lebensqualität führen. Um jedoch im Alter kein Sozialfall zu werden, besteht zwischen dem 55. und 64. Lebensjahr die Möglichkeit des Arbeitens in Altersteilzeit, das heißt, die Arbeitszeit wird halbiert. Bis zum Renteneintrittsalter müssen allerdings mindestens noch drei Jahre liegen. Trotz der halben Arbeitszeit ist es dank der speziellen sozialversicherungs- und steuerfreien Aufstockungsbeiträge, die der Arbeitgeber neben den zusätzlichen Rentenversicherungsbeiträgen trägt, möglich, nicht nur 50, sondern 70 Prozent des Lohns zu erhalten.

Obendrein wirkt sich die Altersteilzeit auf die weiterhin einzuzahlenden Rentenbeiträge positiv aus, die immerhin 80 Prozent betragen. Altersteilzeit ist daher eine optimale Möglichkeit für den gleitenden Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand und dies, ohne hohe Rentenabzüge in Kauf zu nehmen. Entscheidend für einen Anspruch auf Altersteilzeit sind die Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen. Über die individuellen Möglichkeiten kann die Personalabteilung des Unternehmens Auskunft geben.

Die private Vorsorge ist ebenso ein wichtiger Faktor. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente wird bei einem privaten Vorsorgevertrag individuell vereinbart, was beim früheren Renteneintritt geschehen wird. Es ist daher ratsam, sich im Vorfeld zu informieren, damit eventuelle Einbußen einkalkuliert werden können. Denken Sie eventuell auch an wichtige Versicherungen, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Verschiedene Rentenarten

Es gibt verschiedene Varianten an Renten, die im Sechsten Sozialgesetzbuch geregelt sind:

  • Regelaltersrente
  • Altersrente für langjährig Versicherte
  • Altersrente besonders langjährig Versicherte
  • (Voraussetzung Wartezeit von 45 Jahren und Vollendung 65. Lebensjahr)
  • Altersrente aufgrund von Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeitarbeit
  • (Voraussetzung Vollendung 65. Lebensjahr oder Geburt vor 1.Januar 1952)
  • Altersrente für langjährig beschäftigte Bergleute
  • (Ruhestand bei Geburt vor 1964 bereits mit 62 Jahren möglich)
  • Altersrente für Frauen
  • (Voraussetzung Geburt vor 1952, vollendetes 60. Lebensjahr, Wartezeit 15 Jahre und nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre Pflichtbeiträge)
  • Altersrente für schwer behinderte Menschen
  • (Voraussetzung Wartezeit 35 Jahre und Altersgrenze zwischen 60. und 65. Lebensjahr)
  •  Regelaltersrente mit Vollendung des 67. Lebensjahres

Wo findet man Informationen über den Vorruhestand?

Die deutsche Rentenversicherung bietet vielfältige und umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Bereichen der Rentenversicherung. Neben erhältlichen Broschüren besteht ebenso die Möglichkeit, in den zahlreichen verfügbaren Standortvertretungen der Rentenstellen persönliche Gesprächstermine zu vereinbaren, ausführliche Informationen zu erfragen und bestehende Fragen zu klären.

Fazit

Die Möglichkeit, bereits vor Renteneintritt in den Vorruhestand zu treten, besteht auf jeden Fall. Jedoch ist hierbei mit einem Rentenabzug, das heißt einer verminderten Auszahlung der Rente zu rechnen. Die Rentenbedingungen können je nach Person, ausgeübtem Beruf sowie der körperlichen Verfassung variieren. Daher ist es empfehlenswert, sich im Vorfeld gründlich zu informieren und die Möglichkeiten zu erfassen. Die gesetzlichen Regelungen liegen dem Sozialgesetzbuch zugrunde.

Share.

Comments are closed.