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Die besten Tipps zur Wohnungsbesichtigung

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was Sie bei der Wohnungsuche beachten sollten.
  • Welche Kriterien Sie bei der Besichtigung prüfen sollten.
  • Welche Rechte Sie als Mieter bei einer neu bezogenen Wohnung besitzen.

Eine neue Wohnung ist immer auch ein Neubeginn. Man zieht aus persönlichen oder auch beruflichen Gründen in eine neue Wohnung, ja vielleicht sogar in eine neue Stadt oder gar ein anderes Land. Vielleicht verkaufen Sie auch ihr Haus und möchten etwas Kleineres haben. In jedem Fall gibt es für den Umzug aber auch für die Besichtigung einer neuen, passenden Wohnung so einiges zu tun und zu beachten.

Unser Tipp:

Mieterschutzvereine geben Auskunft und Unterstützung bei Fragen rund um die Besichtigung einer Wohnung.

Tipps zur Wohnungsbesichtigung: Von der Wohnungssuche zur Besichtigung

Eine Wohnung zu finden ist heutzutage dank Internet, Zeitung und privaten Ausschreibungen kein Problem mehr. Viel schwieriger wird es da, in der passenden Wunschlage auch etwas zu einem moderaten Preis und in einem angenehmen Umfeld zu bekommen.

Ist eine gewisse Auswahl getroffen geht es daran diese zu besichtigen. Wichtig ist vor allem auch die Wahl des Zeitpunktes für den Besichtigungstermin. Suchen Sie sich am besten einen Termin in der Woche und möglichst an einem Nachmittag aus.

Falls ihnen der Vermieter einen Besichtigungstermin am Sonntag anbietet, sollten sie besonders kritisch bleiben. Denn sonntags ist es in vielen Mietobjekten generell etwas ruhiger. Innerhalb der Woche nachmittags sieht das schon anders aus. Erste Berufstätige kommen dann in der Regel bereits nach Hause und Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten heim. Ideal also um herauszufinden, wie der normale Geräuschpegel innerhalb des Hauses so ist.

Auch wird dann am ehesten Wäsche gewaschen, Autos fahren entweder ums Haus oder die nahegelegene Straße ist vielleicht doch gar nicht so leise, wie angegeben. Generell lässt sich so die Hellhörigkeit eines Wohngebäudes am besten beurteilen und auch, ob die Nachbarn angenehme Gesellschaft sind oder man nach dem Einzug ein starkes Nervenkostüm benötigt.

Ein paar Dinge gibt es bei jeder Wohnungsbesichtigung zu berücksichtigen, hierfür haben wir hier eine Checkliste für die Wohnungsbesichtigung für Sie zusammengestellt.

Checkliste für die Wohnungsbesichtigung:

  • Ist das Wohnumfeld angenehm?
  • Führen laute Straßen am Haus vorbei? Oder ist ein Bahnhof in der Nähe?
  • Wie ist die allgemeine Verkehrsanbindung gestaltet? Gibt es Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe?
  • Gibt es einen Garten oder eine andere Spielgelegenheit für Kinder?
  • Sind Parkplätze/Stellplätze für PKW vorhanden?
  • Gibt es in der Umgebung eine oder mehrere Quellen für eine mögliche Geruchsbelästigung? Betriebe mit stark geruchsbildenden Produkten oder Imbissbuden von denen der Essensgeruch ständig in die Wohnung zieht? Abhilfe hierbei könnte mineralischer Putz sein, das den Geruch aufnimmt. Fragen Sie den potentiellen Vermieter, ob dieser in der Wohnung verwendet wurde.
  • In welchem allgemeinen Zustand befindet sich das Haus sowie alle Bereiche, die dazugehören (Hof, Dach, Fassade, Terrasse, Garten, Treppenhaus, Hausflur usw.) Gibt es offensichtliche Mängel, wie Schimmel-, Schwamm- oder Salpeterbefall?

Die Wohnung:

  • Wie groß ist die tatsächliche Nutzfläche der Wohnung? Hierzu empfiehlt es sich einen Zollstock mitzunehmen. So kann man die Räume exakt ausmessen.
  • Ist die Wohnung hell oder eher dunkel?
  • In welcher Etage befindet Sie sich? Bei Dachgeschosswohnungen kann es bei unzureichender Isolierung im Sommer schnell zu Überhitzung kommen. Im Erdgeschoss ist hingegen mit kühleren Böden zu rechnen. Liegt die Wohnung zwischen mehreren Parteien in der Mitte, kann sich das auch positiv auf den Verbrauch während der Heizperiode auswirken.
  • Sind die Fenster und Türen in Ordnung? Testen Sie die Fenster ruhig und machen diese auf und zu, um zu prüfen, ob diese gut schließen und dicht sind. Welchen Zustand besitzt das Glas selbst? Woraus besteht die Verglasung?
  • Gibt es in der Wohnung ausreichend Steckdosen, Anschlüsse für Lampen etc. In welchem Zustand befinden sich diese?
  • Welche Form der Beheizung wird genutzt (Fernwärme, Gasheizung, Flüssigdämmung im Boden etc.) Man kann auch testen, ob die Heizkörper beim Aufdrehen geräuschlos warm werden oder ob dabei bereits Mängel auffallen.
  • Können im Wohnraum Waschmaschine und Trockner aufgestellt werden oder gibt es dafür separate Räume im Haus?
  • In welchem Zustand wird ihnen die Wohnung übergeben? Stehen noch Renovierungsarbeiten an? Wird vorher noch einmal neu gestrichen? Müssen Möbel o.ä. übernommen werden oder nicht. Wie sieht es mit der Küche aus – existiert eine Einbauküche?
  • Wie setzt sich die Miete zusammen und wird eine Kaution fällig? Wie ist die Wohnung bei einem Auszug zu übergeben?
  • In welchem Zustand befinden sich Böden und Wände sowie sanitäre Anlagen?
  • Der Energieausweis ist für Vermieter Pflicht, lassen sie sich diesen ruhig vorzeigen.
  • Denken sie auch daran, wenn besondere Vereinbarungen geschlossen werden, wie Renovierungsarbeiten, die Nutzung des Gartens oder Ähnliches. Lassen sie dies im Vertrag schriftlich festhalten und prüfen sie das im Anschluss, bevor sie unterschreiben.

Es gibt so einiges, das man vor dem Unterschreiben des Mietvertrags berücksichtigen sollte, allem voran sollte man sich in dem besichtigten Wohnraum jedoch wohlfühlen. Am besten geht man nicht allein zu einer Besichtigung, sondern nimmt entweder den Partner oder einen guten Freund oder die Freundin mit. Vier Augen sehen mehr als zwei und eventuell auffallende Mängel sollten man in jedem Fall vor dem Einzug protokollieren und vom Vermieter beseitigen lassen. Ein Protokoll über den Zustand der Wohnung vor dem Einzug ist in jedem Fall anzuraten, da sonst im Falle eines Auszugs nur schwer nachvollziehbar und nachweisbar ist, dass sie diesen Schaden oder Mängel nicht verursacht haben. Eine schriftliche Unterlage, die von beiden Seiten vorab unterzeichnet wird ist da Gold wert.

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