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Augenlidzucken – kleines Zipperlein oder ernst zu nehmendes Problem?

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Welche Ursachen es für das Augenlidzucken gibt.
  • Wann man damit zum Arzt gehen sollte.
  • Was man selbst dagegen tun kann.
  • In wie fern Belastung und Sport Augenlidzucken begünstigen können.

Muskelzuckungen sind nicht selten, jedoch bleiben sie an den meisten Körperregionen unbemerkt. Es gibt jedoch Körperstellen, bei denen wir besonders empfindlich reagieren und unmittelbar bemerken, wenn sich etwas verändert. Im Gesicht beispielsweise treffen viele Nerven aufeinander und die meisten Menschen sind hier besonders sensibel. Ein zuckendes Augenlid bleibt also nicht lang unbemerkt.
Unkontrollierte Muskelkontraktionen kommen meist durch eine Überreizung zustande. Ein Blutgefäß, das aufgrund eines erhöhten Blutdrucks stärker pulsiert und dabei einen Nerv, der aus dem Gehirn stammt, berührt verursacht hin und wieder eine solche Reizung. Das Augenlid beginnt zu zucken. In den meisten Fällen ist das jedoch eine harmlose Körperreaktion und verschwindet von allein wieder.

Stress und unausgeglichener Mineralstoffhaushalt

Besonders in Zeiten hoher körperlicher Beanspruchung reagiert unser Körper mit einem erhöhten Nährstoffbedarf. Wenn das Augenlid anfängt zu zucken, dann ist das in vielen Fällen also ein Stresssymptom oder deutet auf einen eventuellen Mangel hin. Auch wer lang vor dem PC oder TV sitzt, erlebt das Muskelzucken am Auge gelegentlich.
Ist das Augenlidzucken auf einen Mineralstoffmangel zurückzuführen, kann man meist mit einer angepassten Ernährung ausgleichen. Ist das Defizit ein wenig höher, kann man kurzfristig auch mit einem Nahrungsergänzungsmitteln aus der Apotheke unterstützen. Häufig fehlt uns dann Magnesium, das unser Körper bei erhöhter Beanspruchung auch schneller verbraucht. Kommen diese Symptome auffällig häufig vor, sollte man mit dem Hausarzt abklären, ob ein genereller Mineralstoffmangel vorliegt.
Unsere Lebensmittel bieten zudem viel Potenzial, Magnesium in ausreichender Menge über die Nahrung aufzunehmen. Zu den besonders magnesiumreichen Nahrungsmitteln zählen zum Beispiel: Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Bananen, Kichererbsen, Naturreis, Kakao, Kohlrabi und Spinat, aber auch Weizenkeime, Nüsse, Sojabohnen und Mandeln.

Unser Tipp:
Nur in selteneren Fällen stecken ernsthafte Erkrankungen, wie beispielsweise am Auge, dahinter. Tritt das Augenlidzucken häufiger und über einen längeren Zeitraum auf, sollte man das mit seinem Hausarzt besprechen.

Sportler brauchen mehr Mineralien

Das man gerade im Sport, durch die Betätigung und auch in Zeiten hoher Belastung im Alltag mehr Mineral- und Nährstoffe verbraucht ist nichts Neues. Wer regelmäßig Sport treibt, sollte jedoch auch auf eine dementsprechend angepasste Zufuhr von Mineralien, wie Magnesium, Kalzium und Kalium, achten. Denn auch Sport kann die Ursache für ein zuckendes Augenlid sein.
Wichtig ist, sowohl beim Sport als auch im Alltag, dass man Zeiten mit hoher Belastung mit entsprechenden Ruhezeiten ausgleicht. Sowohl die Regenerationspausen beim Sport sollten eigehalten werden, als auch Ruhe nach einem arbeitsreichen Tag.
Um Krämpfen während und nach dem Sport vorzubeugen kann man als Sportler auf sogenannte isotonische Getränke zurückgreifen. Da uns beim Sport über den Schweiß viele Mineralien verloren gehen, müssen wir diese dementsprechend wieder auffüllen. Dazu sind isotonische Getränke ideal, denn sie versorgen uns dann mit wichtigen Mineralstoffen. Auch eine Banane ist ein guter Begleiter und Mineralstofflieferant und bei Sportlern sehr beliebt. Die Krampfneigung wird somit ebenfalls merklich gemindert. Auch hier kann man auf spezielle Präparate aus der Apotheke zurückgreifen. Hinzu kommt, dass man sich in der Apotheke diesbezüglich beraten lassen kann, da die Mitarbeiter über eine gewisse Fachkenntnis verfügen.
Jedoch ersetzen Nahrungsergänzungsmittel keine ausgewogene Ernährungsweise. Viele Vitamine und Mineralstoffe können zudem nur vom Körper aufgenommen werden, insofern sie mit vitamin- und mineralstoffhaltigen Lebensmitteln kombiniert werden.

Eine solide Grundlage – ausgewogene Ernährung

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Denn um frisch gestärkt in den Tag zu starten und für die Belastungen des Alltags gewappnet zu sein, muss  man seinem Körper auch ausreichend Energie zuführen. Ansonsten sind wir schnell unkonzentriert, weniger aufnahmefähig und anfälliger für Krankheitserreger.
Auch wenn morgens nicht viel Zeit bleibt, sollte man sich so einrichten, dass man möglichst in Ruhe ein Frühstück einnehmen kann. Am besten natürlich mit der gesamten Familie, auf jeden Fall aber mit einer gesunden und sättigenden Mahlzeit. Das kann ein warmes Müsli mit Getreideflocken und Obst sein oder aber auch ein gesund belegtes Vollkornbrot, dazu eine Tasse Tee oder Saft und der Tag fängt entspannt und mit einem guten Bauchgefühl an.
Je nach Jahreszeit kann und sollte man diese Mahlzeit, genau wie jede andere Mahlzeit des Tages, variieren. Obst der Saison, warme oder ein etwas kühlere Gerichte, sorgen zudem für mehr Ausgeglichenheit im Alltag. Es heißt zwar „Ein voller Bauch studiert nicht gern“, aber mit einem leeren Magen ist es genauso schwer sich zu konzentrieren. Umso schneller entsteht unnötiger Stress, der sich vermeiden lässt.

Bewegung in den Alltag integrieren

Gerade wer im Büro arbeitet und oft stundenlang die gleiche Haltung einnehmen muss, sollte seinen Alltag rund um den Beruf mit ausreichend Bewegung versehen. Ob man nun mit dem Rad zur Arbeit fährt oder bei der Busfahrt eine Station früher aussteigt, um den Rest zu Fuß zu laufen, liegt bei jedem selbst. Man wird jedoch sehr schnell merken, wie bereits kleine Veränderungen positive Effekte nach sich ziehen. Mehr Bewegung bedeutet nämlich auch eine geringere Neigung zu Verspannungen und Rückenbeschwerden.

Fazit: Im Großen und Ganzen braucht man sich über gelegentliches Augenlidzucken keine Sorgen zu machen. In den meisten Fällen sind Stress oder ein Mineralstoffmangel die Ursache. Hier hilft es seine Ernährung anzupassen und ggf. für eine kurze Zeit ein Mineralstoffpräparat einzunehmen. Treten die Beschwerden häufiger und länger auf, sollte man das jedoch mit seinem Hausarzt besprechen und abklären lassen.

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