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Sport in der Schwangerschaft

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Sport und Schwangerschaft schließen sich aus? Dem ist nicht so. Auch mit Babybauch stehen der Frau viele Möglichkeiten zur Bewegung offen. In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Welche Sportarten Sie ausüben können
  • Informationen zum Sport im Verlauf der Schwangerschaft
  • Auf welche Sportarten Sie verzichten sollten

Lange Zeit galt es als gefährlich und schädlich in der Schwangerschaft Sport zu treiben. Doch mittlerweile empfehlen es Mediziner und Sportexperten aufgrund von neuen Studien (z.B. von Linda Szymanski, 2010) sogar.
Nach einer Trainingseinheit der Mutter steigt der Babypuls auf 160 pro Minute, beruhigt sich jedoch schnell wieder auf die normalen 140 Schläge. Es ist also, als würde das Kind das Training mitmachen.

Frauen mit einer Risikoschwangerschaft sollten jedoch vor dem Sport den Arzt aufsuchen und das Programm mit ihm absprechen. Risikoschwangerschaften sind folgende:

  • Sie hatten bereits eine Fehlgeburt
  • Sie hatten bereits eine Frühgeburt
  • Bei Ihnen besteht das Risiko der Frühwehen
  • Sie haben eine tief liegende Plazenta
  • Sie haben stärkere Schmierblutungen
  • Probleme mit Rücken und Hüftgelenken
  • Bluthochdruck
  • Wenn Sie Mehrlinge erwarten
  • Wenn Sie an anderen Krankheiten leiden

Geeigneter Sport in der Schwangerschaft

Welche Sportarten in der Schwangerschaft angemessen sind, hängt natürlich auch davon ab, wie fit Sie generell sind. Für Frauen, die erst in der Schwangerschaft mit Sport anfangen, bieten sich Ausdauersportarten wie Yoga, Walking, Fahrradfahren oder Schwimmen an. Sie sollten auf kurze Trainingseinheiten achten und sich vor allem am Anfang nicht übernehmen. Sportarten mit viel Gegnerkontakt, Sprüngen oder starkem Aufprall sollten von gemieden werden.

Werdende Mütter, die schon etwas fitter sind, können intensiver trainieren: Joggen, Volleyball, Tennis oder Aerobic sind möglich. Selbst die Bauchmuskulatur darf trainiert werden. Übungen wie Crunches sollten jedoch nur bis zur 20. Schwangerschaftswoche gemacht werden, während Sie die schrägen und seitlichen Bauchmuskeln bis zum Ende der Schwangerschaft trainieren können diflucan tablets 150mg.

Der Sport während der Schwangerschaft bringt viele Vorteile mit sich, wie beispielsweise weniger Rückenschmerzen, Verstopfung und Müdigkeit. Außerdem hellt Sport ihre Laune auf und kann Sie auf die körperlichen Belastungen während der Geburt vorbereiten. Zwar spüren Sportlerinnen nicht weniger Schmerz, sind jedoch gefasster und konnten die Anstrengung der Geburt besser verkraften.

Sport im Verlauf der Schwangerschaft

Die Schwangeren machen am meisten Sport zwischen dem vierten und sechsten Monat. Das hat den einfachen Grund, dass die ersten drei Monate stark von Übelkeit geprägt sind und der Bauchumfang in den letzten Monaten sehr zunimmt. Aquajogging oder Schwimmen nehmen Ihnen etwas Gewicht ab und können deshalb bis kurz vor der Geburt ausgeübt werden.

Ab dem zweiten Drittel der Schwangerschaft sollten Sie darauf achten, keine Übungen zu machen, bei denen Sie flach auf dem Rücken liegen oder lange an einer Stelle stehen müssen. Dadurch könnte die Blutzufuhr zum Baby behindert werden.

Während der Schwangerschaft wird das Hormon Gestagen ausgeschüttet, was zu lockeren Bändern und Gelenken führt, um den Körper auf Geburt vorzubereiten. Sie bzw. Ihr Körper wird dadurch allgemein instabiler und verletzungsanfälliger, weshalb Sie besonders auf geeignete Sportschuhe und ein passendes Maß an Bewegung achten sollten.

Unpassende Sportarten während der Schwangerschaft

Sportarten bei denen die Frau extreme Belastungen aushalten muss sollten vermieden werden. Auch Kampfsportarten oder Risikosportarten, wie Skifahren, Klettern, Tauchen oder Inlineskating sind verboten. Bei einem Sturz könnte sich die Frau am Bauch verletzen und dem Baby schaden. Auch sollten Sie es im Sommer bei hohen Temperaturen vermeiden, Sport zu treiben.

Achten Sie während der Trainingseinheit darauf, regelmäßig Ihren Puls zu messen. Gut ist es auch den Ruhepuls zu senken. Dieser sollte nicht höher als 140 Schläge pro Minute sein. Eine kleine Faustregel besagt, dass Sie das Tempo zurückschrauben müssen, sobald Sie bemerken, dass Sie sich während des Sports nicht mehr entspannt mit jemandem unterhalten können.

Fazit: Sport und Schwangerschaft schließen sich nicht aus. Sie sollten aber auf Ihren Körper hören und das Training nicht übertreiben. Risikosportarten sollten Sie vermeiden und eher auf Ausdauersport setzen.

Bildquelle: Fotolia.com © fmarsicano

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