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Muskelzuckungen – harmlos oder gefährlich?

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Welche Ursachen es für Muskelzuckungen gibt.
  • An welchen Körperstellen vermehrt Muskelzuckungen auftreten können.
  • Was man über Muskelzuckungen wissen sollte und wann man besser zum Arzt geht.

Viele von uns kennen das, da zuckt auf einmal das Augenlid, Muskeln am Bein oder am Arm. Häufig ist das ein Zeichen von Stress, einem möglichen Magnesiummangel oder einem seelischen Ungleichgewicht. Fragen Sie sich also zuerst einmal selbst, ob Sie in letzter Zeit vielleicht vermehrt Stress hatten, unausgewogen gegessen oder viel Koffein, Alkohol oder andere stimulierende Substanzen zu sich genommen haben. Oder gibt es derzeit eine besondere Belastung in ihrem Leben, all das kann Muskelzuckungen begünstigen. Im Fachjargon bezeichnet man Muskelzuckungen auch als Faszikulationen.

Auch beim Einschlafen kann es hin und wieder zu Muskelzuckungen kommen. Das ist keine Seltenheit. Hierbei wird das Zucken dadurch begünstigt, dass man beim Einschlafen erst nach und nach „herunterfahren“ muss und noch nicht alle Gehirnareale zur Ruhe gekommen sind. Teilweise sind dann noch Bereiche in unserem Körper wach, die für Steuerung der Bewegung verantwortlich sind. Dann kann es irrtümlicherweise dazu kommen, dass ein Bewegungssignal an eine bereits „schlafende“ Muskulatur gesendet wird und wir beginnen zu zucken.

Wenn hierzu allerdings noch weitere Symptome, wie Schmerzen oder Gefühlsstörungen hinzukommen, kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, welche man als Restless-Legs-Syndrom bezeichnet. Besteht dieser Verdacht, sollte man das unbedingt mit seinem Hausarzt abklären.

Magnesiummangel als Grund für Muskelzuckungen

Ein recht harmloser Grund für Muskelzuckungen ist ein Mangel am Mineralstoff Magnesium. Ist unser Bedarf beispielsweise durch besonders hohe Belastungen, wie Stress, Sport, aber auch Schwangerschaft erhöht, müssen wir unserem Körper auch dementsprechend mehr Magnesium über die Nahrung zuführen. Das kann man entweder durch eine möglichst ausgewogene Ernährung und Nahrungsmittel, wie Nüsse, Spinat, Haferflocken, aber auch Bohnen und Sonnenblumenkerne gewährleisten.

Diese Lebensmittel sind besonders magnesiumhaltig. Ist ein Defizit jedoch so groß, dass es allein durch die Zufuhr solcher Lebensmittel nicht zu „stopfen“ geht, dann kann unter Absprache mit dem Hausarzt zeitweise auch eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln hilfreich sein.

Unterstützend helfen bei einem seelischen Ungleichgewicht und Stress, Entspannungsübungen, wie autogenes Training, Yoga und Meditation. Auch bewusst einmal abzuschalten, an die frische Luft gehen oder mit ruhiger Musik auf der Couch liegen schont nicht nur die Nerven, sondern beruhigt auch die Muskulatur. In vielen Fällen gibt sich das Muskelzucken dann von ganz allein wieder.

Muskelzuckungen als Begleiterscheinungen

Neben vielen harmlosen Gründen, kann es jedoch auch sein, dass Muskelzucken, wenn es länger anhält oder chronisch wiederkehrt ein Indiz für eine Erkrankung sein kann. In diesem Fall sollte sich der Hausarzt und gegebenenfalls auch ein Neurologe einen Gesamtüberblick verschaffen, denn es könnten beispielsweise Nervenschädigungen vorliegen.

Es gibt auch einige Erkrankungen, wie Myopathien oder auch Muskelerkrankungen genannt, die ebenso wie Polio oder eine Degeneration der Halswirbelsäule solche Zuckungen hervorrufen können. Auch eine schwerere Nervenerkrankung namens ALS, die amyotrophe Lateralsklerose, kann Muskelzuckungen hervorrufen. Auch eine Infektion mit Borreliose kann zu Muskelzuckungen und Schmerzen der Muskeln führen.

Fazit:

Muskelzuckungen können in Zeiten hoher Belastung auftreten, ohne das ernsthafte Erkrankungen dahinterstecken müssen. Sollten die Muskelzuckungen allerdings länger anhalten oder immer wiederkehren, ist es ratsam, das mit einem Arzt abzuklären, um ernsthaftere Gründe ausschließen zu können. Beispielsweise können auch bestimmte Vorerkrankungen oder gar Medikamente Muskelzuckungen hervorrufen.

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