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Mineralischer Putz – Was Sie beachten sollten

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was mineralischer Putz ist.
  • Welche Wirkung er auf das Raumklima hat.
  • Für welche Einsatzzwecke mineralischer Putz geeignet ist.

Sowohl beim Hausbau, als auch in bestimmten Bereichen von Mietwohnungen, kann man mineralischen Putz verwenden. Mineralischer Putz besteht zum größten Teil aus Sand und wird dann in Verbindung mit weiteren Ausgangsstoffen, wie Lehm, Gips oder hydraulischem Kalk aufgetragen. Diese Stoffe sind je nach Einsatzzweck verschieden. So werden im Innenbereich andere Komponenten hinzugefügt, als im Außenbereich.

Vorteile von mineralischem Putz:

  • Er bindet Gerüche und Feuchtigkeit.
  • Sorgt für ein angenehmes Raumklima.
  • Hilft Schimmel und Feuchtigkeit im Mauerwerk vorzubeugen.
  • Es ist ein ökologischer Baustoff mit einer langen Tradition.

Geruchsbindend und neutralisierend

Nicht selten werden Wohnkonzepte möglichst offen angelegt. Das heißt, ein Raum geht in einen anderen über ohne wirkliche Trennwand dazwischen. So kennt fast jeder das Konzept der Wohnküche, in der Küche und Wohnbereich eine Einheit bilden. Doch um so weniger Wände es gibt, umso mehr Gelegenheiten gibt es für unliebsame Gerüche sich im gesamten Wohnbereich auszubreiten.

Mineralischer Putz kann hier die ideale geruchsbindende Lösung sein. Denn Zeolithe im mineralischen Putz verfügen über winzig kleine Poren, die im Inneren des Putzes Gerüche binden können. Das Ergebnis – auch beim Kochen in Wohnküchen bleiben Essensgerüche aus der Küche auch nur dort und werden gebunden und neutralisiert, sodass ein angenehmes Raumklima entsteht und bestehen bleibt. Auch Stickoxide und Dämpfe werden ohne Probleme absorbiert.

Keine Chance für Schimmel und Schadstoffe

Gerade Schimmelbildung und Wohngifte spielen in immer mehr Wohnräumen eine entscheidende Rolle – letztendlich auch für die eigene Gesundheit. Ausgasungen von neuen Möbeln, Feuchtigkeit in der Luft und wenig atmungsaktive Wände bilden die Grundlage für ein ungesundes Raumklima und Nährboden unter anderem für Schimmelpilze. Mineralischer Putz beispielsweise aus Kalk wirkt antiseptisch und beugt so Schimmelsporen und auch Algenbildung vor. Somit ist er vor allem auch für Allergiker prima geeignet, denn aufgrund seines hohen pH-Wertes reinigt er wie von Zauberhand die Raumluft.

In Bezug auf die Algenbildung ist er also auch für den Außenbereich eine prima Lösung um die Fassade langfristig vor Algen und anderen Feuchtigkeitserscheinungen zu schützen.

Vielseitig und gesund

Das Gute am mineralischen Putz ist zudem, dass es ihn in vielseitigen Farbkombinationen und Körnungen gibt, sodass man sowohl rustikal und erdige Wände gestalten, als auch farbenfrohe Kinderzimmerwände damit dekorieren kann.

Intelligente Wärmedämmung mit mineralischem Putz

Gemäß der Energieeinsparverordnung sind Hausbesitzer dazu verpflichtet ihre Hausfassade entsprechend zu isolieren, um so den Energieverbrauch und den Wärmeverlust möglichst gering zu halten. Dies kann auch in Kombination mit einer Trockenbauwand erfolgen. Die Auswahl des Dämmstoffs spielt hierbei ebenfalls eine wesentliche Rolle. Sogenannte Wärmedämm-Verbundsysteme – kurz WDVS – sind eine Möglichkeit, um sowohl eine energieeffiziente Wärmedämmung als auch eine atmungsaktive Außenfassade zu erhalten und somit sowohl das Risiko der Schimmelbildung zu minimieren und gleichzeitig Kältebrücken zu vermeiden.

Mineralischer Putz ist eine intelligente Erweiterung zur Wärmeisolierung da er die Isolation um eine atmungsaktive Putz-Komponente ergänzt. Das sieht nicht nur hochwertig aus, sondern bietet Schutz vor Feuchtigkeit. Da Mineralputze sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und gleichzeitig auch wieder an die Umwelt abgeben können kann es nicht passieren, dass die Fassade zu schwitzen beginnt. Diese Eigenschaft bezeichnet man auch als Diffusionsoffenheit.

Wie verputzt man eine Wand?

Um einen mineralischen Putz aufzutragen, ist es wichtig, den Untergrund vorher gut vorzubereiten. Hierzu sollte der Untergrund vor allem von alten Tapetenresten und Staub befreit werden. Nur so kann ein langlebiges Ergebnis erzielt werden und der mineralische Putz seine volle Wirkung entfalten. Wären Tapetenreste oder Farbe dazwischen würde die Haftung um einiges schlechter sein und die atmungsaktive Wirkung damit um ein Vielfaches minimiert werden.

Als besonders gute Untergründe eignen sich vor allem Wände aus Beton, Gipskarton aber auch wirklich festsitzende Tapeten. Zusätzlich empfiehlt es sich auf dem Untergrund einen sogenannten Sperrgrund aufzutragen, so wird dieser, bspw. Beton, weniger saugfähig, verbessert somit die Haftungseigenschaften des Putzes und beugt Verfärbungen sowie Geruchsbildung vor.

Ebenso wie bei herkömmlichen Streicharbeiten wird vor dem eigentlichen Verputzen mit Malerkrepp all das abgeklebt, was mit dem Putz nicht in Berührung kommen soll. Dazu zählen auch Fenster, Türen, Fensterbänke, Türrahmen, Kanten und Ecken.

Mineralputze kann man dann meist, wie handelsübliche Dispersionsfarben auch, mit einer Malerrolle auf die Wand aufbringen. Er ist streichfähig und lässt sich somit wunderbar einfach verarbeiten.

Fazit

Mineralische Putze lassen sich vielseitig einsetzen, sie verbessern das Raumklima, nehmen überschüssige Feuchtigkeit auf und neutralisieren Gerüche. Vor allem in offenen Wohnkonzepten leisten sie besonders gute Arbeit. Sie sind eine optimale Alternative zu normalen Wandfarben und schaffen mit ihrer Optik, den vielseitigen Farbtönen und ihren Eigenschaften ein behagliches Wohnklima.

Auch für Allergiker können sie eine spürbare Entlastung darstellen. Da sie in allen Wohnräumen und sogar auf Außenfassaden einsetzbar und leicht aufzutragen sind, sind sie auch für ungeübte Heimwerker leicht zu handhaben.

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