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So gelingt die Maibowle für die erste Gartenparty

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was alles in eine Waldmeisterbowle hineinkommt.
  • Wann traditionell der richtige Zeitpunkt für die Waldmeisterbowle ist.
  • Wo sie ihren Ursprung hat.

Alles neu macht der Mai. Und so werden in jedem Jahr mit Beginn der warmen Jahreszeit die Aktivitäten nach draußen verlegt. Laue Abende und Nächte verbringt man zusammen mit Freunden und der Familie auf den Terrassen, Balkons oder in den Gärten. Nach einem langen Winter folgt nun das Leben im Freien und wir grillen was das Zeug hält, bis es im Herbst langsam wieder kühler wird.

Neben den allseits bekannten Mai-Demonstrationen, Maikäfern, Maibäumen und vielen Redensarten, die sich um den Mai herum gebildet haben, ist auch die Maibowle jedes Jahr mit von der Partie. Traditionell gehört in die Maibowle auch Waldmeister, welcher nun – von Mitte April bis Juni – wächst und gedeiht.

Kein Wunder also, dass man ihn nun in vielen Rezepten wiederfindet. Man kann ihn sowohl im Wald selbst sammeln, als auch auf dem Wochenmarkt kaufen. Dass Asperula odorata, wie Waldmeister botanisch heißt, wohlschmeckend ist, wussten bereits europäische Mönche. Im Jahr 854 fand die Maibowle erstmals ihre Erwähnung. Der Mönch Wandalbertus aus dem Benediktinerkloster Prüm in der Eifel nannte sie erstmals in seinen Aufzeichnungen „De mensum duodecim nominibus“.

Unser Tipp:

Für einen Liter Bowle wird eine Dosierung von 3g Waldmeister empfohlen.

Das Rezept für die Waldmeisterbowle

Zu einer guten Maibowle gehören folgende Zutaten (für 6 bis 8 Personen):

  • Natürlich Waldmeister – wem der natürliche Geschmack nicht ausreicht, kann etwas Sirup hinzufügen. Etwa ein Bund genügt, dies sollte ohne Blüten und leicht welk sein.
  • 2 Limetten
  • 1,5 Liter Weißwein auf 0,75 Liter trockenen Sekt oder auch Champagner

Für das Ansetzen der Waldmeisterbowle benötigt man eine Karaffe oder einen Bowlentopf mit Weißwein. Dort hinein kommt ein Sträußchen Waldmeister – die Stiele bleiben jedoch draußen. Besonders intensiv und schmackhaft wird das Ergebnis, wenn man den Waldmeisterstrauß vorher über Nacht zum Trocknen aufhängt. Wenn man die Bowle ansetzt sollte sie mindestens 10 Minuten, maximal jedoch 2 Stunden, ziehen gelassen werden.

Danach werden zwei Esslöffel Zucker in etwas heißem Wasser aufgelöst und mit dem Weißwein vermischt. Die Limetten in Scheiben schneiden und dann ins Gefäß dazugeben. Als krönenden Abschluss folgt dann kurz vor dem Servieren der eiskalte, trockene Sekt.

Waldmeistersirup selbst herstellen

Ob nun in der Bowle oder für das Verfeinern von Süßspeisen, Soft- und Longdrinks, Waldmeister in Form von Sirup ist eine prima Sache. Man kann ihn natürlich kaufen, aber selbst gemacht schmeckt er wie vieles andere auch am besten. Und es ist auch gar nicht so schwer.

Um einen halben Liter Waldmeistersirup Zuhause selbst herzustellen, benötigt man lediglich die Blätter des Waldmeisters, Zucker, Zitrone und Wasser.

Rezept Waldmeistersirup:

  • ½ Liter Wasser
  • 200g Zucker
  • 30g Waldmeister
  • 1 unbehandelte Zitrone, in Scheiben geschnitten

Zunächst werden die Waldmeisterstängel gewaschen und trocken geschüttelt. Man sollte sie danach ca. 1 bis 2 Tage lang zum Trocknen aufhängen oder auf Küchenpapier auf die Heizung legen. Das Trocknen ist vor allem für die Entfaltung des Aromas wichtig. Nach der Trocknung zupft man die Blätter von den Stängeln und stellt diese beiseite.

Nun werden das Wasser und der Zucker für ca. 10 Minuten gekocht, bis ein klarer Sirup zu erkennen ist. Anschließend werden einfach die Waldmeisterblätter und die Zitrone hinzugegeben und alles für mindestens einen Tag lang gut durchziehen gelassen. Abschließend nun alles gut durchseihen, um Waldmeister und Zitrone aus dem Sirup zu entfernen. Noch einmal gut aufkochen und alles in sterile Flaschen füllen. Der Sirup hält sich nun bei kühler, dunkler Lagerung etwa ein halbes Jahr.

So wird die Maibowle ein echter Party-Hit.

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