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Schluss mit weißen Zimmerdecken! Ideen für eine neue Deckengestaltung

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Mit welchen Materialien und Hilfsmitteln man eine Zimmerdecke gestalten kann.
  • Warum Deckengestaltung sinnvoll ist und auch noch Energie einspart.
  • Wie die Deckengestaltung das Raumklima positiv verändert.

Wenn es um Raumgestaltung geht, sind viele Menschen durchaus kreativ. Es werden Wände tapeziert, verkleidet, getäfelt oder gar verputzt und gefliest. Möbelstücke werden arrangiert, passend zueinander in Szene gesetzt und mit Dekorationsartikeln versehen. Doch wer denkt bei einer Renovierung schon an die Gestaltung der Zimmerdecke? Dabei kann man mit der Deckengestaltung auch ganz einfach das Energieeinsparpotenzial erhöhen. Denn unter einer Deckenverkleidung lässt sich auch nachträglich noch eine Wärmeschutzdämmung anbringen, die verhindert, dass große Mengen Heizwärme an die Umwelt verloren gehen.
Natürlich kann sie einen Raum auch um Einiges verschönern. Verschiedene Arten der Deckengestaltung machen es möglich und haben außerdem einen positiven Einfluss auf das Raumklima.

Von Rauputz bis Stuck – die Zimmerdecke als Eyecatcher

Man kann eine Zimmerdecke natürlich einfach weiß streichen oder mit Raufasertapete versehen. Viel schöner ist es jedoch, wenn man sie in das Raumkonzept mit aufnimmt und sie dementsprechend mit gestaltet. Es gibt sowohl traditionelle als auch moderne Wege der Deckengestaltung einige möchten wir im Folgenden näher vorstellen.

Rustikal und solide – Verputzen

Im Gegensatz zur herkömmlichen Tapete ist Putz ein atmungsaktiver Werkstoff. Nimmt man Mineralputze beispielsweise aus Kalk, so schafft man gleichzeitig eine moderne Oberfläche, die sowohl atmungsaktiv ist, als auch geruchsneutralisierend wirkt. Diese Form der Deckengestaltung ist eine sinnvolle Idee, wenn es zum Beispiel darum geht eine Wohnküche zu gestalten. Wobei Kalkputz auch prima für die Wandgestaltung geeignet ist. Sogar empfindliche Wohnbereiche, wie das Kinderzimmer, können mit Mineralputz prima bearbeitet werden und helfen dabei sogar die Schimmelgefahr zu minimieren.
Putz erzeugt ein behagliches Wohnklima, es gibt ihn in verschiedenen Farben und Körnungen. Man kann ihn glatt auf die Oberfläche aufbringen oder der Zimmerdecke bzw. der Wand ein rustikales Aussehen verleihen. Verschiedene Spachtel, Schwämme und Techniken machen das Auftragen auch für Laien möglich.

Eine Decke unter Spannung

Wer es gern etwas moderner und eleganter mag, oder eine alte Fassade schnell und ansehnlich verkleiden möchte, der kann alternativ zur Gipskartonplatte auch eine Spanndecke anbringen. Diese kann farblich dem Raum angepasst werden und matt oder glänzend aussehen. Für die Befestigung einer Spanndecke werden ringsum an den Wänden Schienen installiert, in die später die Spannfolie für die Deckengestaltung eingezogen und gespannt wird. Auch Beleuchtungsmittel können ohne Probleme in die Spanndecke integriert werden – sogenannte Lichtdecken. Von schlichtem bis ausgefallenem Design ist mit einer Spanndecke so ziemlich alles möglich.
Spanndecken werden aus PCV-/Polymer- Folien hergestellt. Bei der Montage werden Sie in die Halteleisten eingebracht und anschließend mit Heißluft faltenfrei gemacht.

Romantik pur mit Stuck

Das Gemisch aus Gips, Sand, Kalksteinmehl zusammen mit Wasser oder Leim ergibt das Material für vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten an Zimmerdecken und Wänden. Aber auch Kamine werden nicht selten mit Stuck umrandet.
Klar, es gibt sie auch aus Styropor, aber wenn man ehrlich ist, sind originale Stuckelemente schon ein echter Blickfang. Man kann sie verwenden, um den Übergang von der Zimmerdecke zu den Wänden eleganter zu gestalten, aber auch um inmitten der Decke stil- und kunstvolle Verzierungen anzubringen. Dabei kann man frei wählen, ob man es eher geradlinig mag oder doch lieber mit ein paar Schnörkeln versehen möchte.
Kleinere Stuckelemente kann man sogar in Eigenleistung herstellen. Die größeren Elemente sollte man lieber dem Profi überlassen. Gerade wenn diese an der Zimmerdecke befestigt werden sollen, ist Sicherheit das oberste Gebot.

Behagliches Holz

Holz verwandelt einen Raum im Nu. Besonders lasiertes, naturbelassendes Holz strahlt eine ganz besondere Wärme aus. Vielleicht drängt sich jetzt das Bild von dicken, schweren Kassetten-Decken auf, aber eine Holzdecke kann so viel mehr sein.
Der Landhausstil macht es uns vor. Mit dezent eingesetzten Holzelementen, meist in hellen Farbtönen, werden bewusst Akzente gesetzt und Gemütlichkeit ins Haus gebracht. Ebenso dezent können auch Holzdecken in Weiß oder anderen hellen Farben einen Raum durchaus freundlicher gestalten. Auch wer bereits eine Holzdecke im Haus oder der Wohnung hat, kann diese mit einem Airless-Gerät in neuem Glanz erstrahlen lassen. Bei Mietwohnungen sollte man das jedoch unbedingt zuvor mit dem Vermieter abklären.

Um eine Holzdecke mit einem Airless-Gerät zu bearbeiten ist ein wenig Vorbereitung notwendig. Außerdem lassen sich Airless-Geräte auch in vielen Baumärkten ausleihen, so muss man diese nicht gleich für den einmaligen Gebrauch kaufen.

Zunächst einmal wird die zu bearbeitende Fläche von Staub und Fett gesäubert. In den meisten Fällen ist das vorherige Anschleifen der Oberfläche nicht zwingend notwendig. Damit die umliegenden Bereiche, außerhalb der Zimmerdecke, nicht mit Farbe beschmutzt werden, sollte man bei der Vorarbeit auf gründliches Abkleben achten.
Auf die saubere Fläche kann dann die zuvor in das Gerät gefüllte Farbe aufgetragen werden. Wichtig ist hierbei der passende Abstand zur Decke. Ansonsten kann es zu sogenannter Nasenbildung kommen. Das heißt, es bilden sich Tropfen, die im Anschluss keine glatte und gleichmäßige Oberfläche mehr ergeben.
Eine Holzdecke kann also auch einen durchaus luftigen Charakter haben und muss nicht zwangsweise „schwer“ wirken. Lassen sie sich inspirieren und ihrer Fantasie freien Lauf.

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