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Fassade streichen – aber richtig

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Wie man eine Fassade für den Anstrich vorbereitet.
  • Was es generell beim Streichen einer Fassade zu beachten gilt.
  • Welche Möglichkeiten für den Anstrich infrage kommen.
  • Welche Werkzeuge und Materialien für den Anstrich der Fassade notwendig sind.
  • Wie man eine Fassade wirklich effektiv streicht.
  • Wie man eine Fassade zweifarbig streicht

Mit der Zeit verliert auch die beste Fassade an Glanz, wird undicht oder bleicht aus. Bei einem Altbau können gar Risse hinzukommen und die Spuren der Zeit so manche tiefe „Narbe“ hinterlassen. Ein neuer Anstrich muss her, doch vielleicht müssen vorher sogar noch einige Vorarbeiten geleistet werden, bis der Anstrich überhaupt aufgetragen werden kann.

Vorbereitung der Hauswand

Da keine Fassade der anderen gleicht, ist es wichtig vor Beginn der Arbeiten die gesamte zu bearbeitende Fläche zu inspizieren und sie auf ihren aktuellen Zustand hin zu überprüfen. Risse, lockerer Putz, Feuchtigkeit und ähnliche Schäden sollte man hierbei berücksichtigen und deren Ursache klären. Denn es kann sein, dass zuvor Reparaturarbeiten am Untergrund erfolgen müssen bevor dann eine passende Fassadenfarbe oder zuvor gar eine neue Grundierung aufgetragen werden kann. Haben Sie Probleme mit ihrem aktuellen Putz, können Sie auch den mineralischen Putz ausprobieren.

Sehen, Wischen, Kratzen, Klopfen und Saugfähigkeit testen – das sind  fünf Möglichkeiten den Untergrund vorher ausgiebig unter die Lupe zu nehmen und darüber hinaus nach dem Anstrich eine möglichst langlebige neue Fassade zu erhalten.

Sehen – bei der ersten Besichtigung fallen einem bereits die gröbsten Fallstricke an der Fassade auf. Sich ablösende Farbe, Moosbildung oder andere Verfärbungen und Schmutzrückstände kann man mit dem bloßen Auge erkennen. Vieles davon lässt sich bereits durch den Einsatz eines Hochdruckreinigers beseitigen.

Wischen – hierzu nimmt man ganz einfach seine Hand und wischt damit über die Oberfläche der Fassade. Bleiben Rückstände, wie etwa weißer Staub auf der Handfläche zurück, sollte die Fassade zunächst abgewaschen werden.

Kratzen – hierzu kann man beispielsweise einen Nagel verwenden. Für den Kratztest geht man ganz einfach mit einem Nagel oder einem ähnlichen spitzen Gegenstand über den Putz und kann somit feststellen, ob es am Mauerwerk losen Putz gibt, den man vor dem Anstrich entfernen und neu verputzen muss. Diesen Vorgang des neu verputzens nennt man auch Beiputzen. Den aufgebrachten Putz sollte man gut durchtrocknen lassen nur so kann garantiert werden, dass die darüberliegenden Schichten auch genügend und lang anhaltenden Halt finden.

Klopfen – mit dem Klopftest lassen sich eventuell vorhandene Hohlräume im Gemäuer ausfindig machen. Am besten eignet sich für diesen Test ein handelsüblicher Hammer.

Saugfähigkeit testen – ob eine Grundierung vor dem Anstrich der Fassade notwendig ist, erfährt man ganz einfach indem man die Fassade mit ein wenig Wasser besprüht. Wird das Wasser sofort von der Fassade aufgesogen, ist eine vorherige Grundierung empfehlenswert.

Fassade zweifarbig streichen: Vor dem Anstrich

Bevor man mit dem Farbauftrag beginnt, sollte man unbedingt alle Fenster, Türen, Fensterbänke und falls vorhanden auch den Wintergarten gut mit Folie abdecken und vor eventuellen Farbspritzern schützen.
Danach sollte man die gesamte Fassade mit einem Hochdruckreiniger von Schmutz und Staub befreien. Dieser Arbeitsgang wäre auch mit einer passenden Bürste machbar, jedoch wesentlich zeitaufwendiger und mühsamer umzusetzen. Dabei können eventuell auftretende Schwachstellen, wie Risse und Putzschäden, gleich mit erkannt und behoben werden. Kleine Risse lassen sich zum Beispiel ganz einfach mit Reparaturmörtel oder Acryl auffüllen. Sollten jedoch größere schadhafte Stellen auftauchen, müssen diese mit dem Originalputz der Fassade repariert werden.

Erst nachdem alle Schäden behoben und die Fassade staub- und schmutzfrei ist kann man mit dem eigentlichen Farbauftrag beginnen. Die vorangegangenen Maßnahmen garantieren ein möglichst langlebiges Ergebnis und einen hochwertigen und gleichmäßigen Farbauftrag.
Werkzeuge für den Anstrich
Bevor der eigentliche Farbanstrich aufgetragen wird, folgt ein sogenannter Voranstrich. Bei diesem Voranstrich wird die Farbe mit ca 10 bis 15 % Wasser vermischt und auf die Fassade aufgebracht.

Unser Tipp für das Streichen der Fassade

Streichen sie erst ab einer Außentemperatur von mindestens 5 Grad +. Vermeiden sie auch direkte Sonne und zu heiße Temperaturen, beides kann sich negativ auf den Anstrich auswirken.
Um die Farbe möglichst gleichmäßig aufzutragen, empfiehlt es sich eine Rolle zu verwenden. Lediglich für die Ecken und Kanten des Hauses sollte man einen Pinsel verwenden. Gerade dann, wenn das Haus über einen rauhen Putz verfügt, wäre ein Pinsel sehr unpraktisch, da es so schlechter möglich ist, die Farbe gleichmäßig aufzutragen. Auch würden Stellen, an denen die Farbe zu großzügig aufgetragen werden würde viel schneller porös und Risse könnten somit begünstigt werden. Weitere Tipps für die Fassade, finden Sie hier.

Für das Anmischen der Farbe sollte man unbedingt einen Quirl verwenden, so erhält man eine optimale und gleichmäßige Farbkonsistenz.
Nach dem Voranstrich folgt der eigentliche Farbauftrag mit der Fassadenfarbe, ohne Wasser beizumischen. Diese kann dann gleichmäßig auf den Untergrund aufgebracht werden. Bevor dann der finale Schlussanstrich ebenfalls in verdünnter Form erfolgt. Dieser besteht dann aus einer Mischung mit 5% Wasseranteil. Zwischen den jeweiligen Farbaufträgen sollte eine ausreichende Trocknungszeit berücksichtigt werden.
Falls Sie unsicher während der Arbeiten an der Fassade sind, holen Sie sich jedoch in jedem Fall Rat bei einem Fachmann ihres Vertrauens.

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