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Cannabis als Arzneimittel gegen Krebs weckt neue Hoffnungen

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Dass Cannabis nicht nur als Rauschmittel dient, ist inzwischen bekannt, denn bei einigen Krankheitsbildern dient die etwas „zwielichtige“ Pflanze durchaus als wirksames Arzneimittel. Britische Wissenschaftler haben nun das Tetrahydrocannabinol (THC) für einen ganz anderen Behandlungszweck für sich entdeckt.

Demnach haben die Wissenschaftler der University of East Anglia auch entsprechende Belege, wie etwa tief gehende Untersuchungen, die bestätigen, dass THC das Tumorwachstum positiv beeinflussen kann und es ausbremst. Dr. Peter McCormick, forschender Wissenschaftler der University of Anglia, spricht sogar von einem medizinischen Durchbruch und verweist explizit darauf, dass damit nicht nur die psychoaktive Wirkung von Cannabis gemeint ist.

Hanf – Fluch und Segen

Wer Hanf oder Cannabis hört, denkt zuweilen an das exzessive Rauchen eines Joints bzw. Drogenmissbrauch. Mediziner hingegen sehen es eher in Verbindung mit kontrolliert und dosierten Einnahmen, wie bei einem herkömmlichen Medikament. Was in Kalifornien bei Schmerzpatienten durchaus gängige Praxis ist, stößt in vielen Ländern jedoch noch auf Widerstand.

Dabei kann die Pflanze so einiges, wie beispielsweise Entzündungen hemmen, Nerven schützen und Schmerzen lindern, was sie für einen möglichen Therapieeinsatz bei Erkrankungen, wie Aids, Multipler Sklerose und Krebs prädestiniert.
Grund dafür sind das sogenannte Delta-9-Tetrahydrochlorid, kurz THC und Cannabidiol (CBD). Neben diesen beiden Inhaltsstoffen gehören insgesamt zwar ca. 600 weitere dazu, jedoch sind diese die hauptsächlichen, derzeit bekannten, Wirksubstanzen, welche für die positive Wirkung verantwortlich sind.

Cannabis als Arzneimittel gegen Krebs und die Pharmaindustrie

Bislang zeigt, trotz tiefgreifender Ergebnisse, die Pharmaindustrie jedoch nur bedingtes Interesse an einer Verwendung von Cannabis als Medikation gegen Krebs-Tumore. Da der Rohstoff Hanf, aus dem Cannabis gewonnen wird, für die Pharmaindustrie nicht patentiert werden kann zeigt man sich eher verhalten bei der Herstellung eines massentauglichen Medikamentes. Glücklicherweise möchte sich der Wissenschaftler Dr. Peter McCormick nicht von seinem Ziel abbringen lassen und verfolgt weiter mögliche Forschungsergebnisse und Verfahren zur Synthetisierung von Cannabis.

Keine Selbstmedikation

Auch wenn es sich um einen natürlichen Stoff handelt, welcher aus einer Pflanze gewonnen werden kann, rät Dr. McCormick stickt davon ab, eine Medikation nach eigenem Gutdünken durchzuführen. Es kommt bei der Medikation auf ärztliche Fachkompetenz und die Kenntnis über die genaue Konzentration des THCs an. Eine Selbstmedikation könnte daher schwerwiegende Folgen haben.

Erst kürzlich wurde jedoch eine Gesetzesänderung des Betäubungsmittelgesetzes in Bezug auf Cannabis für Schmerzpatienten und Schwerkranke erwirkt. Das läßt hoffen, dass die Forschung entsprechend neue Möglichkeiten und Wege findet, um schwerkranken Patienten Alternativen zu bisherigen Behandlungsformen anbieten zu können.

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