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Anzeichen und Symptome für einen Bore Out

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Die Krankheit Burn Out ist mittlerweile bekannt. Es existiert jedoch auch eine gegenteilige Erkrankung, die Ihnen zu schaffen machen kann: Die Rede ist vom Bore Out. In diesem Artikel erfahren Sie folgendes:

  • Was ist Bore Out?
  • Die Ursachen für die Entstehung von Bore Out
  • Anzeichen für einen Bore Out
  • Was Unternehmen dagegen machen können
  • Klassische Symptome für einen Bore Out

Wie der Name schon andeutet, ist der Bore Out das Gegenteil von Burn Out. Der Arbeitnehmer fühlt sich unterfordert und langweilt sich während der Arbeitszeit, weil er mehr leisten könnte. Das Unternehmen lässt ihn jedoch nicht und übergibt ihm nur langweilige oder keine Aufgaben.

Ein wichtiger Punkt ist, dass die Arbeitgeber nicht faul sind. Sie möchten arbeiten, was Ihnen unter den Umständen der Auftragslage oder Auslastung des Unternehmens nicht möglich gemacht wird.

Ursachen für die Entstehung eines Bore Out

Im 21. Jahrhundert ist Stress ein Statussymbol. Jeder hat ihn, sei es auf der Arbeit oder als Freizeitstress. Denn nur wer gestresst ist, geht in seinem Beruf auf. Deshalb fällt es Bore Out Betroffenen schwer, einzugestehen, dass er zu wenig zu tun hat und ihm sogar langweilig ist. Diese Isolation führt dazu, dass Menschen mit Bore-Out glauben, die einzigen Unterforderten zu sein, was nicht stimmt. Viele Studien belegen, dass sich bis zu 1/3 der Arbeitnehmer in unterschiedlichen Ländern unterfordert fühlt.

Anzeichen und Symptome eines Bore Out

Im Buch „Diagnose Bore Out“, welches die Erkrankung in der Öffentlichkeit zur Sprache gebracht hat,  beschreiben die Autoren Philippe Rothlin und Peter R. Werder die Symptome folgendermaßen:

  • Unterforderung
  • Desinteresse
  • Langeweile

Diese drei Eigenschaften in Kombination am Arbeitsplatz, deuten auf Bore Out hin. Des Weiteren besitzt der Arbeitnehmer spezielle Strategien, um zu vertuschen, dass er unterfordert ist. Denn Bore Out ist ein Paradox: Obwohl sich die Arbeitnehmer langweilen, versuchen sie alles, um diesen Zustand zu verbergen, weil ihnen die Kraft fehlt, etwas zu verändern.

Dazu gehören die Flachwalzstrategie und die Komprimierungsstrategie. Bei Ersteren wird die zu erledigende Arbeit so lange „flachgewalzt“, bis die Deadline erreicht ist, was jedoch nicht nötig wäre. Bei der letzteren Strategie wir die Arbeit so schnell wie möglich erledigt. Dies wird dem Chef jedoch nicht mitgeteilt, sodass der Arbeitnehmer bis zur Deadline viel „Freizeit“ hat und sich persönlichen Dingen widmen kann.

Was Unternehmen gegen Bore Out tun können

Unternehmen sind natürlich bestrebt, die Anzahl der Arbeitnehmer mit Bore Out zu minimieren. Die Etablierung einer Unternehmenskultur kann dabei helfen: Sie ist die Basis für das tägliche Handeln und den Umgang innerhalb des Unternehmens. Teil der Unternehmenskultur ist eine zukunftsorientierte Personalplanung. Die Stellenbeschreibungen müssen angepasst werden, damit sie sicher gehen können, dass die Arbeitnehmern (noch) für die besetzte Stelle passen.

Ein Unternehmen sollte Grundsätze definieren. Aspekte, die der Führung wichtig sind, die die Arbeitnehmer sich aber auch zu Herzen nehmen können. So entsteht eine größere Identifikation mit dem Unternehmen. Auch bei einer Beförderung sollte darauf geachtet werden, die „richtigen“ Personen, die im Einklang mit den Grundsätzen des Unternehmens stehen, zu befördern.

Eine Stellenausschreibung muss ehrlich formuliert werden. Das Unternehmen möchte passende Menschen einstellen und keine über- oder unterqualifizierten. Diese können schnell in der Burn Out bzw. Bore Out Falle stecken.

Bildquelle: Fotolia.com © oporkka

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