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Bewusst einkaufen – am richtigen Ende sparen

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Sparsam zu leben muss nicht bedeuten, dass man auf Vieles verzichten muss. Vielmehr geht es beim sparsamen Leben darum, dass man bewusster wahrnimmt, was man im Alltag isst, trinkt und wie man verantwortungsvoll mit Ressourcen umgeht.

Von Spontaneinkäufen und verdorbenen Lebensmitteln

Nur all zu oft sind wir unterwegs um Lebensmittel einzukaufen und bringen dann doch ganz andere Dinge mit, als wir geplant haben. Da liegen dann zwischen Salat, Wurst und Käse doch noch ein paar Dekoartikel, eine gemütliche Jogginghose für den Feierabend oder die DVD vom Aufsteller an der Kasse. Was da hilft ist ein Einkaufszettel, eine gute Planung und konsequentes Handeln.

Je nachdem wie viele Personen im Haushalt leben, kann man anhand von Bedürfnissen und Prospekten beispielsweise das tägliche Mittagessen für eine Woche im Voraus planen und die dafür benötigten Lebensmittel kaufen. Frisches Obst und Gemüse, sollte man jedoch je nach Bedarf lieber immer frisch einkaufen gehen, damit es nicht verdirbt und dann letztendlich doch in der Mülltonne landet. Gut, wenn man da ein Gefrierfach oder gar eine Gefriertruhe hat, so kann man bei Angeboten gleich im Voraus planen und die Lebensmittel tiefgekühlt einlagern.

Unser Tipp:

„Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Du kannst das ändern.“ So das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Mit seiner App „Zu gut für die Tonne“ will es dabei unterstützen, dass Menschen auch mit übrig gebliebenen Zutaten im Haushalt schmackhafte Speisen herrichten können und so vermeiden, dass verwertbare Lebensmittel vorschnell im Müll landen. Zudem informiert die App auch über Haltbarkeit und Lagerung und erstellt anhand der ausgewählten Rezepte und vorhandenen Zutaten einen Einkaufszettel. Sehr praktisch.

Auch bargeldlose Zahlungsmittel, wie EC- und Kreditkarte verleiten uns all zu schnell zu spontanen Einkäufe. Speziell bei der Kreditkarte kann man schnell den Überblick verlieren und fällt dann bei der Abrechnung aus allen Wolken. Lieber ein festes Budget für den Einkauf festlegen, Bargeld abholen und die EC- und Kreditkarte Zuhause lassen.

Sparen beim Verbrauch von Strom und Heizenergie

Auch bei der Benutzung vieler Geräte im Haushalt kann man vor allem einiges an Energie sparen. Energieeffiziente Geräte sind zwar zunächst in der Anschaffung etwas teurer, rentieren sich auf die Dauer aber durch einen erheblich niedrigeren Stromverbrauch. Gerade bei Geräten, die ständig im Einsatz sind, wie der Kühlschrank oder die Waschmaschine lohnt sich unter gegebenen Umständen eine Neuanschaffung. Auch ist der Einsatz von Energiesparlampen und Steckdosen mit Kippschalter durchaus sinnvoll.

Natürlich sollte man generell das Licht ausschalten, wenn man längere Zeit nicht in einem Raum ist. Gleiches gilt für die Heizung, sparen kann man hier, indem man während der Heizsaison die Türen geschlossen hält und auch Fenster sollten nicht auf Kippstellung stehen, sondern wenn dann lieber für einige Minuten weit geöffnet werden, um ein gesundes Raumklima zu erhalten. Das sogenannte Stoßlüften, wird gleichsam auch von Heizungsprofis empfohlen. Wichtig: Die Heizung dabei nicht ausschalten, so muss die Heizung im Anschluss nicht wieder von „Null“ hochheizen. Daher sollte auch nur für einige Minuten bei weit geöffnetem Fenster gelüftet werden, um ein Auskühlen der Räume zu vermeiden.

Sparen im Alltag

Gerade für Familien mit Kindern ist es nicht immer leicht, im Alltag zu sparen. Doch mit ein paar kleinen Tricks kann auch das gelingen.

Tipps für den Haushalt

Wassersparen – Familien verbrauchen mitunter sehr viel Wasser: duschen, baden, Zähneputzen, Wäschewaschen, Abwaschen, das sind im Kern die häufigsten Wasserverbrauchsstellen. Wasser kann man sparen, indem man beispielsweise öfter die Dusche der Badewanne vorzieht. Eine Mischbatterie sorgt für eine gleichbleibend eingestellte Temperatur, so kann man das Wasser beim Einseifen abstellen.

Beim Zähneputzen kann man ganz einfach einen Zahnputzbecher benutzen, anstatt das Wasser unnötig laufen zu lassen. Auch bei der Toilettenspülung lässt sich mit einem Spartaster einiges an Wasser einsparen.

Wäsche waschen ist in Familien eine fortwährende Aufgabe, gerade kleinere Kinder kleckern gern mal daneben oder toben auf dem Rasen und im Matsch. Das sollen sie auch. Lediglich bei der Wäschebeladung sollte man darauf achten, dass auch möglichst komplette Waschladungen ausgenutzt werden, anstatt nur schnell ein paar einzelne Teile zu waschen. Auch spart die Temperatureinstellung mitunter einiges an Strom. So verbraucht Kochwäsche ca. doppelt so viel Strom, wie ein normaler Waschgang bis 60 Grad. Moderne Waschmaschinen können sogar die Wassermenge anhand des Gewichts der Wäsche bestimmen. Wie Sie zusätzlich noch Strom sparen können, erfahren Sie hier.

Auch beim Trocknen kann gespart werden, indem man die Drehzahl des Schleudergangs möglichst komplett ausnutzt. Wer danach einen Wäschetrockner nutzen möchte, spart so Strom, der für einen längeren Trocknungsprozess notwendig gewesen wäre. Vor allem sollte man bereits beim Kauf von Kleidungsstücken darauf achten, dass sie erstens gemäß dem Öko-Tex-Standard geprüft worden sind und man sie Zuhause selbst waschen kann, ohne sie in die Reinigung geben zu müssen. Zumeist sind geprüfte No-Name-Produkte von ebenso guter Qualität jedoch wesentlich preiswerter. Vor allem Kinderkleidung wird meist nur kurz getragen, da die Kleinen schnell wieder rauswachsen. Da empfiehlt es sich auch, auf Kinderkleidungsbasaren nach Passendem zu suchen.

Im Alltag lässt sich so mancher Euro einsparen, denkt man nur mal an die Wahl des Telefon- oder Stromanbieters. Regelmäßige Vergleiche lohnen sich. Übertreiben muss man es nicht, aber bewusst und schonend mit Ressourcen umzugehen und mit Köpfchen einzukaufen ist durchaus eine Überlegung wert. Das gesparte Geld kann man für einen „Notgroschen“ auf ein Sparkonto bringen und/oder gelegentlich etwas Besonderes für die ganze Familie unternehmen.

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