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Wohnen 2.0: Individualität in den eigenen vier Wänden

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Wir leben in Zeiten der Selbstinszenierung. Durch den Instagram Account zu scrollen gehört bei den meisten mittlerweile schon zum morgendlichen Kaffee dazu. Ob Outfit- oder Food-Post, durch die sozialen Netzwerke können wir jeden Tag am Leben unserer Bekannten teilhaben. Selbst vor den eigenen vier Wänden wird nicht mehr Halt gemacht. So wird die Wohnung einfach zur Visitenkarte des eigenen Geschmacks. Eine möglichst individuelle Atmosphäre und DIY-Schick setzten sich zunehmend durch und machen aus einem Rückzugsort ein Traumdomizil.

Wir sind mehr allein

In Deutschland werden pro Tag ca. 86 Millionen Euro für Möbel ausgegeben. Dennoch wird nicht immer nur neu gekauft- eine Wohnung die lediglich aus Ikea-Einrichtungsgegenständen besteht, taugt nämlich leider nicht für Instagram-Shootings. „Konsequenz ist schrecklich und langweilig. Wer sich konsequent einrichtet, lebt wie im Katalog. Es fehlt das Leben“, erklärt die Innenarchitektin und Set-Designerin Conni Kotte im Interview mit brigitte.de. Die persönlichen Vorlieben und Wertevorstellungen, die den Lebensstil ausmachen stehen im Vordergrund und sollen sich auch in der Einrichtung widerspiegeln.
Auch die Wohnsituation hat sich im Laufe der Jahrhunderte verändert: Jeder dritte Haushalt in Deutschland ist nun ein Singlehaushalt. Experten sind der Meinung das neue Familienformen, Wohlstand, Urbanisierung, Individualisierung und medizinischer Fortschritt für den gesellschaftlichen Wandel verantwortlich sind. Vor allem im urbanen Wohnraum zählen die Alleinlebenden zur Mehrheit. Der Trend zum alleine wohnen setzt sich nicht nur in Deutschland durch, auch weltweit steigt die Zahl der Ein-Personen Haushalte. Wer in einem Single-Haushalt lebt, dem stehen meist auch nur weniger Quadratmeter zur Verfügung.

Einrichtungstipps für den Ein-Personen Haushalt

Was kann man also tun um in seiner Single-Wohnung optisch mehr Raum zu schaffen?

  • Bei der Einrichtung sparen: Wem nur wenige Quadratmeter zur Verfügung stehen, der sollte darauf achten diese nicht mit Möbeln und Deko Gegenständen zu überfrachten sondern eher auf einen minimalistischen Stil zu setzten.
  • Flexibel denken: Klapp- und Ausziehvarianten sind die bessere Lösung und können sich an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen.
  • Nach oben stapeln: Viele Dinge lassen sich bei einem kleinen Raum nicht mehr auf dem Boden ordnen. Lieber in die Höhe wachsen! Mini-Wandschränke oder Boxen auf dem Schrank lassen die Unordnung schnell verschwinden und öffnen auch gleichzeitig die Räumlichkeiten
  • Mit Farbe tricksen: Helle Farben sind nicht nur funktional, sondern können auch optisch viel zur Raumgestaltung beitragen. Dabei sollte man sich nicht nur auf Tapeten oder Wandfarben beschränken. Auch ein heller Bodenbelag kann einen kleinen Raum öffnen. Tipp: Auch nicht Bad und Küche vergessen. Anstatt zu Holzfließen oder Steinoptik zu greifen, sollte man lieber auf klassische, weiße Fließen setzten. Diese lassen sich besonders einfach pflegen und sorgen außerdem für ein angenehmes, skandinavisches Flair. Hier finden Interessierte beispielsweise vielfältige und günstige Angebote, die regelmäßig erneuert werden.
  • Für die richtigen Accessoires sorgen: Eine weiße Wand muss nicht gleich langweilig sein. Die Wände können beispielsweise zur eigenen Galerie werden. Dabei kann dekoriert werden, wie es gefällt. Je bunter desto besser!
Fotoquelle: #52503712 - old brick wall and bulbs © kantver
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