Tipps gegen Stress

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Stress behandeln: Was Experten raten

Nach einer Studie der Techniker Krankenkasse haben acht von zehn Deutschen das Gefühl, dass ihr Leben stressig ist. Weiter soll jeder Fünfte unter krankheitsbedingten Folgen wie Schlafstörungen und Magenproblemen leiden.
Da stellt sich unweigerlich die Frage, was man gegen den Stress unternehmen kann, damit er nicht übermächtig wird. Im Folgenden werden einige Tipps vorgestellt, die oftmals helfen könnten.

Sport ist eine gute Möglichkeit, um abschalten zu können. Wer seinen Körper fordert und auf Trab hält, stärkt nicht nur sein Herz-Kreislaufsystem, sondern er ist auch besser gewappnet bei körperlichen und seelischen Belastungen. Nach einem besonders anstrengenden Arbeitstag kommt man zur Ruhe, wenn man erst einmal eine Stunde entweder ins Fitnessstudio oder zum Laufen geht. Neben dem Sport kann schon ein einfacher Spaziergang durch den Wald zum Stressabbau beitragen. Die frische Waldluft, die nach Tannennadeln duftet, wirkt manchmal Wunder, ist sie doch Balsam für die müde Seele. Auch ein Aufenthalt am Meer oder an einem See beruhigt und erdet den Menschen.

Stress macht sich häufig durch Kopfschmerzen, Bauchweh und Magendrücken bemerkbar. Spätestens jetzt ist es Zeit, sich eine Auszeit zu gönnen. Dies kann in Form eines gemütlichen Abends auf dem Sofa sein, wenn man ein Buch liest und dazu eine heiße Tasse Tee trinkt. Abschalten lässt sich aber auch wunderbar, wenn man sich aufs Bett legt und dabei eine CD mit sanfter Meditationsmusik oder Meeresgeräuschen hört. Die Augen sollte man geschlossen halten und sich fallen lassen und versuchen, an nichts Bestimmtes zu denken.

Eine gute Idee ist es, sich den Stress im übertragenen Sinne vom Körper zu waschen, indem man ein harmonisches Bad nimmt. Im Handel gibt es entsprechende Badeöle im Angebot, die eine entspannende und muskelentkrampfende Wirkung entfalten. Wer im Badezimmer zusätzlich Duftkerzen aufstellt, baut eine wohltuende Atmosphäre auf, welche dem Körper einfach nur guttut. Auch Selen kann dem Körper bei der Stressabwehr helfen. Wer müde ist, verstärkt den Stress. Deshalb sollte man sich ausreichend Schlaf gönnen, um ausgeruht und frisch zu sein.

Man kann auch versuchen, das Leben positiver zu sehen. Wer nicht ständig jammert und alles schlecht redet, sieht sein Leben in einem anderen Licht und ist nicht so stressanfällig.

Warum es wichtig ist, Stress wirkungsvoll zu behandeln

  • Weshalb das Stresshormon Kortisol so gefährlich ist.
  • Warum Frauen anders schlafen und welche Ursachen für Schlafstörungen verantwortlich sind.
  • Wie man Beruf und Privatleben sinnvoll trennt und zu einer besseren Work-Life-Balance findet.
  • Wie sich Stress bemerkbar macht und welche gesundheitlichen Risiken mit zu viel Stress verbunden sind

Die meisten Menschen führen heute ein Leben im Laufschritt check my source. Insbesondere die Veränderungen in der Arbeitswelt nehmen an Geschwindigkeit, Intensität und Vielfalt zu. Mehrere Dinge auf einmal zu tun, wie Akten sortieren, dabei telefonieren und eine Mail abschicken, ist modernen Menschen beinahe in Fleisch und Blut übergegangen. Neue Arbeitsformen und mobile, digitale Kommunikationsmöglichkeiten bieten eine weitreichende Flexibilität, doch die Grenzen zwischen Arbeits- und Privatleben verschwimmen dadurch immer stärker. Diese Entwicklung ist verbunden mit wachsendem Leistungsdruck und einer erhöhten Stressbelastung. Multitasking, das früher als Synonym für Arbeitseffizienz galt, gerät als Stressauslöser zunehmend in die Kritik. Es funktioniere demnach nur bei Routinetätigkeiten, die keine anspruchsvolle Denkleistung erfordern, wie etwa Bügeln beim Fernsehen oder Musikhören beim Autofahren. Während wichtiger Arbeiten ist es besser, sich auf nur eine Sache zu konzentrieren und die verlangten Tätigkeiten nach Prioritäten einzuteilen. Wege zur besseren Life-Balance soll etwa der jährliche „Tag der inneren Balance“ am 10. Oktober aufzeigen und so das Bewusstsein für die gesundheitlichen Risiken von Stress schärfen.

Stress soweit das Auge reicht

In nahezu allen Lebensbereichen fühlen sich die Menschen heutzutage gestresst: Dauertelefonate am Arbeitsplatz, wichtige Präsentationen, nervige Kollegen, Staus auf der Autobahn. Nach der Arbeit warten Wäscheberge, Einkäufe wollen erledigt, Kinder versorgt werden: Gerade der Terminkalender vieler berufstätiger Frauen ist übervoll. Momente der Anspannung reihen sich aneinander, ohne dass zwischendurch Raum wäre, die Akkus wieder aufzuladen. Schnell macht sich dann ein Gefühl der Überforderung, der inneren Unruhe und Gereiztheit breit. Eine der möglichen Folgen sind Schlafstörungen – Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer. Ein Grund dafür: Frauen schlafen anders. Lesen Sie mehr dazu, welche Faktoren den gesunden Schlaf beeinträchtigen können und was Sie dagegen tun können.

Stress und Erschöpfungszustände frühzeitig wahrnehmen

„Die Anforderungen und Belastungsmuster werden komplexer und vielschichtiger und beanspruchen den Einzelnen unterschiedlich stark, negative Folgen wie Stress und Erschöpfungszustände sind festzustellen“, berichtet etwa Professor Dr. Karlheinz Sonntag, Leiter der Abteilung Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Heidelberg. Grundsätzlich ist es daher wichtig, auf die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns, auf eine angemessene Aufgabendichte und auf ausreichenden Handlungsspielraum zu achten. Letzterer ist wichtig, damit sich nicht das Gefühl der Ohnmacht als weiterer Stressfaktor breitmacht. So kann man sich selbst Gutes tun – und zwar am besten, bevor man Stress medikamentös behandeln muss. Bei langanhaltender Belastung steigt der Kortisolspiegel im Körper dauerhaft an, was dem Hormonexperten zufolge auf Dauer wie ein Zellgift wirkt. Das Stresshormon kann die Gefäße schädigen, und dies kann im Extremfall zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Lesen Sie mehr dazu, welche körperlichen Reaktionen typisch sind für zu viel Stress.

Chronischer Stress als Gesundheitsrisiko

Viele stellen zunehmend fest, wie die Grenzen zwischen dem Privat- und dem Arbeitsleben immer stärker verwischen. Das hat seine Vorteile, denn viele Menschen können ihren Alltag dadurch flexibler gestalten. Die Veränderung der Arbeitswelt und die moderne Informationstechnologie machen einst starre Strukturen durchlässiger. Fast unbemerkt bleibt dabei aber, dass auch die Anforderungen höher werden. Immer öfter werden Erschöpfungszustände und chronischer Stress festgestellt, es kommt zu Schlafstörungen. So berichten die Krankenkassen, dass psychische Erkrankungen vermehrt zur Ursache von Fehlzeiten werden. Will man Stress behandeln, muss man alle Rahmenbedingungen miteinbeziehen.

Tipps für jeden Tag: Stress behandeln, entspannter leben

Auf dem Weg zu mehr Entspannung helfen Übungen wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga oder Meditation. Auch natürliche Arzneimittel können unterstützen, wenn es darum geht, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Wirkstoffe aus Passionsblume, Kaffeesamen, Hafer und das Zinksalz der Baldriansäure können zur Entspannung beitragen, haben aber keinen negativen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit oder Fahrtüchtigkeit. Ein Gesundheits-Check beim Arzt kann Risikofaktoren aufzeigen – aber auch Wege, die aus der Stressfalle herausführen. Positives Denken, eine regelmäßig geführte To-do-Liste und ein aufgeräumter Schreibtisch reduzieren den Stress am Arbeitsplatz. Nach Feierabend keine E-Mails mehr beantworten, das Handy abschalten.

Persönlicher Umgang mit Stress

Ein stabiles soziales Umfeld, gewohnte Rituale sowie erfüllende Hobbys können ein Gegengewicht zu einem stressbeladenen Arbeitsleben bilden. In Stresssituationen raten Psychologen zu Strategien wie beispielsweise „Gedanken-Stopps“, gedanklicher Umstrukturierung durch Sätze wie „Ich bin ganz ruhig“, zu inneren Bildern und positiven Vorstellungen. Statt eines Patentrezepts gibt es in jeder Stresssituation nur individuelle Lösungen für die betroffene Person. Wer seine eigenen inneren Überzeugungen, Ziele und persönlichen Prioritäten kennt, dem fällt es leichter, die richtige Methode zu wählen, um die innere Anspannung sicher zu bekämpfen. Wichtig ist auch, dass der Lösungsweg zum jeweiligen Problem passt. So kommt beispielsweise Sport kaum als adäquate Strategie infrage, wenn sich am Arbeitsplatz die Aufgaben drängen – wohl aber zum Beispiel Zeitmanagement und Delegieren. Entsprechend sollte jeder Stressgeplagte eigene Methoden finden, um die persönliche Bewältigungsstrategie wählen und anwenden zu können.

Natürliche Unterstützung gegen Stress

Sinnvoll unterstützen kann man all diese Maßnahmen zur Stressreduktion durch den Einsatz von natürlichen Arzneimitteln wie etwa Neurexan. Das Präparat mit Wirkstoffen aus der Passionsblume, Hafer, Kaffeesamen und dem Zinksalz der Baldriansäure kann rasch entspannen und das innere Gleichgewicht wiederherstellen. Durch die Entspannung und Beruhigung ebnet es den Weg zur dauerhaften Stressreduktion. Denn meist ist erst im entspannten Zustand eine gezielte Analyse der Stressauslöser und damit der erste Schritt zur langfristigen Stressminderung möglich. Fachlichen Rat und Hilfe gibt es seit 2012 auch beim bundesweiten „Tag der inneren Balance“ jeweils am 10. Oktober. Aus Anlass dieses Aktionstags wurde eine kostenlose wöchentliche Stress-Helpline eingerichtet. Betroffene erhalten jeden Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr unter 08000-142842 von spezialisierten Ärzten und Psychologen praktische Tipps, wie sie Stressfaktoren und Schlafräubern im Alltag wirksam begegnen können.

Futter für die Nerven

Auch die Ernährung hat einen großen Einfluss darauf, wie gut der menschliche Organismus mit Belastungssituationen umgehen kann. Speziell die Vitamine B1, B2, B6 und B12 kräftigen die Nerven. Die als „Gefäßschützer“ bekannten Omega-3-Fettsäuren können einer Arterienverkalkung vorbeugen und so vor einem Schlaganfall schützen. Enthalten sind diese in Nüssen, pflanzlichen Ölen wie Lein- oder Rapsöl sowie in fetten Fischsorten wie etwa Hering, Makrele oder Lachs. Zudem gehören die Vitamine A (Karotten, Spinat), C (Zitrusfrüchte) und E (Nüsse, Weizenkeime) zum Nerven- und Zellschutz. Sie sind in der Lage, freie Radikale im Körper unschädlich zu machen und werden aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung auch als „Rauchervitamine“ bezeichnet. Ein Mangel an lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen kann erhöhte Reizbarkeit, Nervosität und Müdigkeit hervorrufen. Doch mit gesunder Ernährung allein ist es nicht getan. Wer zu wenig trinkt, gerät ebenfalls in ein Leistungstief. Da der Körper keine größeren Flüssigkeitsmengen speichern kann, ist es wichtig, über den Tag verteilt ausreichend zu trinken. Mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit, am besten Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte, sorgen dafür, dass auch der Denkapparat reibungslos funktioniert.

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