Im Lechtal die Natur und sich selbst spüren!

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Die modernen Ferienwelten werden zunehmend größer, lauter und hektischer. Doch mit der nervenaufreibenden Eventkultur in vielen Urlaubsdestinationen können immer mehr Erholungssuchende nichts anfangen. Beschaulichkeit, Stille und die Rückkehr zum menschlichen Maß sind Gegentrends, wie man sie etwa im Tiroler Lechtal fernab von Transitrouten und Massentourismus überzeugend lebt.

Die Ruhe im Lechtal genießen.

„Hier ist nichts los“ – und zwar im positiven Sinn

Inszeniert werden muss im Lechtal, das den letzten Wildfluss im nördlichen Alpenraum beheimatet, nichts. Die Naturparkregion hat genug Schönheit zu bieten, die man etwa bei einer Radtour oder bei einer Wanderung inklusive Einkehr in eine urige Almhütte erleben kann. Vor allem aber kann man hier noch Stille erleben. Ganz besonders gut gelingt das in den Lechtaler Auszeitdörfern, in denen die Zeit einfach stehengeblieben zu sein scheint. Gerade einmal 68 Menschen leben etwa in Gramais, der kleinsten Gemeinde Österreichs. Nur wenige mehr sind es in den beschaulichen Lechtaler Kleinstgemeinden Hinterhornbach, Pfafflar und Kaisers, die ebenfalls ihrenursprünglichen Tiroler Bergdorfcharakter erhalten konnten.

Idylle pur

Idylle pur

Hier gibt es keine großen Hotels, keine Lifte, keine nervende Dauerbeschallung und so gut wie keine Autoverkehr. Gerade das macht diese Orte für Urlaubsgäste zu begehrten „Schlupflöcher für die Seele“. Inmitten von Wäldern, Bergwiesen und entlang des faszinierenden Lech-Wanderwegsmit seinen vielen Kraftorten kann man nicht nur wunderbar wandern (auch im Winter!), sondern zudem neue Energie tanken. Hier gelingt es, Stress loslassen und sich ohne das permanente Getöse der Zivilisation endlich wieder selbst zu spüren.

Die Natur bestimmt das Tempo

Die Natur liegt direkt vor der Haustüre und ist auch ohne Mega-Events immer spannend. Das wissen vor allem Familien zu schätzen, die ihren Kindern mit einem Besuch der Auszeitdörfer oft eine ganz neue Welt zeigen. Eine Welt, die weniger hektisch ist, die echter ist und in der die vielerorts für immer verschwundene „gute alte Zeit“ nach wie vor gelebt wird. Das gilt auch für das Essen. Denn im Lechtal wird besonders gerne mit dem gekocht, was die Tiroler Natur schon immer zu bieten hatte: etwa mit frischen, saftigen Kräutern, mit Milchprodukten von den heimischen Bauernhöfen und Almen in Tirol (z.B. auf dem Loiserhof) sowie mit dem ausgezeichneten Lechtaler Trinkwasser, das hier frisch und chemiefrei aus der Leitung kommt.
Wasser, das beste „Lebenselixier“ für Körper und Geist, nimmt in den Auszeitdörfern generell einen hohen Stellenwert ein. Der Otterbach in Gramais, der Hornbach in Hinterhornbach, der Streimbach in Pfafflar sowie der Kaiserbach in Kaisers sind so etwas wie die Lebensadern des Lechflusses, demKraft- und Lebensspender einer ganzen Region.
Wer im Lechtal Ruhe sucht, muss übrigens keineswegs auf Urlaubsspaß verzichten. Den gibt es hier sogar zum Nulltarif mit der beliebten Lechtal Aktiv Card. Die „All-in-one“ Karte bietet eine breite Palette an kostenlosen und vergünstigten Leistungen kreuz und quer durch die Naturparkregion Lechtal einschließlich einem Gratis-Wanderbus.

Ganz nah an der Natur

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